Ab heute in den Niederlanden: handgefertigter italienischer Schmuck und Juwelen
Die erste niederländische Filiale des kultigen Juweliers G.B. Spadafora wurde gerade offiziell in Den Haag eröffnet. Heute präsentierte Inhaberin Monica Spadafora vor geladenen Gästen, darunter der italienische Botschafter Giorgio Novello, stolz ihr neues Geschäft am kultigen Denneweg in Den Haag. Gemeinsam stellten sie die neue Frühjahrskollektion des Schmuckgeschäfts vor, die von mediterranen Blumen wie der Soldanella inspiriert ist, die in der Region Kalabrien blüht, aus der Monica stammt. G.B. Spadafora bietet nicht nur handgefertigte italienische Schmuckstücke und Juwelen, sondern auch eine reiche Geschichte von Familiengeschichten. So wurde Monicas inzwischen verstorbener Vater in Italien als "Goldschmied der Madonnen" verehrt, weil er den heiligen Madonnen beeindruckende Kronen schenkte. Seine private Sammlung antiker Schmuckstücke wurde von der italienischen Regierung als nationales Erbe anerkannt und kann in einem Katalog in der Boutique in Den Haag bewundert werden. Das erste Exemplar dieses Katalogs wurde dem italienischen Botschafter überreicht. Bei G.B. Spadafora finden Besucher handgefertigte Ohrringe, Halsketten und anderen Schmuck für den Alltag und besondere Anlässe. Für weitere Informationen: www.gbspadafora.com
Hauptfoto:Feierliche Eröffnung des italienischen Juweliers G.B. Spadafora. © Jort Stengs
Neue Frühjahrskollektion läutet den Frühling ein
Das in der italienischen Region Kalabrien ansässige Atelier G.B. Spadafora hat die neue Frühjahrskollektion mit Hilfe alter italienischer Techniken entwickelt. Der Prozess beginnt mit dem Entwurf des Schmucks unter Berücksichtigung der aktuellen Trends und der raffinierten Verflechtung der Goldfäden. Monica Spadafora erklärt : "Unsere neue Frühjahrskollektion ist von den mediterranen Blumen inspiriert, die in dieser Region blühen. Denken Sie zum Beispiel an die Soldanella-Blume und Narzissen. Eines meiner Lieblingsstücke ist ein Collier mit weißen Blumen, die mit Mikroperlen besetzt sind. Diese sind nicht, wie sonst üblich, aufgeklebt, sondern mit fein gewebten Goldfäden aufgenäht. Das ist eine alte Technik der Byzantiner, die in unserer italienischen Region immer noch angewendet wird."
Der Denneweg in Den Haag: das Wohnzimmer der Stadt
Zum ersten Mal in der jahrhundertealten Familiengeschichte eröffnet G.B. Spadafora eine Boutique außerhalb Italiens. Monica sagt: "Es ist kein Zufall, dass ich Den Haag als Ort für die Expansion von G.B. Spadafora gewählt habe. Den Haag ist die perfekte Stadt für unseren Schmuck. Die Stadt hat eine besondere Stellung als Stadt des Friedens und der Gerechtigkeit. Das passt gut zu unserer Geschichte. Unser Schmuckgeschäft befindet sich außerdem in der Nähe der italienischen Botschaft und der Denneweg ist, wie wir in Italien sagen, 'il salotto della città', das Wohnzimmer der Stadt. So schließt sich der Kreis!"


Haager Filiale des Juweliergeschäfts G.B. Spadafora. © Jort Stengs
Über G.B. Spadafora Den Haag
G.B. Spadafora ist ein italienisches Juweliergeschäft. Das Geschäft befindet sich am Denneweg 182 in Den Haag, an der Ecke der berühmten Mauritskade, und ist an fünf Tagen in der Woche geöffnet (Dienstag bis Samstag von 10:30-17:30 Uhr). Bei G.B. Spadafora finden Sie handgefertigte Ohrringe, Halsketten und anderen Schmuck für den Alltag und besondere Anlässe.


Neue Frühjahrskollektion von G.B. Spadafora. © Jort Stengs
Eine lange Geschichte der Goldschmiedekunst
Die Ursprünge von G.B. Spadafora reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück und gehen auf eine lange Familienlinie von Goldschmieden zurück. " In der Heiratsurkunde meines Ururgroßvaters aus dem Jahr 1882 ist vermerkt, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits Goldschmied war, aber der Überlieferung nach übt meine Familie den Beruf schon seit dem 18. 1955 eröffnete Monicas Vater Giovan Battista Spadafora ein Juweliergeschäft in der Heimatstadt der Familie, San Giovanni in Fiore in der Region Kalabrien, und das mit großem Erfolg. Hier wurde der Name G.B. Spadafora zum Synonym für hochwertigen Schmuck. Die Geschichte des Logos von G.B. Spadafora, des siebenköpfigen Drachens, wurde in den 1980er Jahren von Monicas Vater wiederentdeckt. Der siebenköpfige Drache gilt als Symbol für den Sieg über das Böse. Er inspirierte die Entwürfe.
Monica wurde in jungen Jahren von ihrem inzwischen verstorbenen Vater ausgebildet, den sie als den "Leonardo da Vinci" der Familie bezeichnet. Seine Leidenschaft für Innovationen führte dazu, dass er neue Mechanismen für das Tragen von Schmuck entwickelte und sogar medizinische Instrumente neben herkömmlichen Werkzeugen zur Herstellung seiner Schmuckstücke verwendete. Später, als er sich auch der Herstellung von imposanten Kronen widmete, erhielt er einen zweiten Spitznamen: "Goldschmied der Madonnen". "Kalabrien ist sehr religiös, Maria wird dort mit Schmuck überhäuft, um Heilung zu erbitten oder Unheil abzuwenden. Aus all dem gesammelten Gold lässt die Kirche Kronen anfertigen, um die Madonnen damit zu schmücken", erklärt Monica. Um all die Familiengeschichten zu bewahren, möchte Monica sie mit den Niederlanden teilen, in der Hoffnung, dass sie das Leben hier inspirieren werden.

